RBO - Motorradreise 2010 Mit Puch "der Freiheit auf der Spur"

 

 

RBO - Motorradreise von 12. - 20. Juni 2010

Liebe Oldtimerfreunde,

Wir fahren mit dem Zug nach Feldkirch in Vorarlberg.
Von dort aus befahren wir den Bregenzerwald, das Appenzeller Land in der Schweiz, die Silvretta Hochalpenstrasse und den Arlberg.

Danach geht es in angenehmen Tagesetappen
zurück nach Wien.

Es sind noch einige Restplätze frei!

 

Mehr Informationen findest Du auf:
 http://www.motorradreisen.cc/cms/content/view/24/42/

Die RBO-Reise ist immer der Höhepunkt unseres Motorradjahres.
Manfred ist unser Tourguide und Reiseleiter.

Serviceleistung:
Es wird unser Gepäck, Öl, Werkzeug, Heurigengarnitur, ev. defektes Fahrzeug usw. in seinem Transporter oder Anhänger transportiert. Er selbst kennt die Strecken und wählt mit traumwandlerischer Sicherheit das Tempo und die Tour aus.
Wenn wir am nachmittag ins Quartier kommen, steht unser Gepäck schon in der Reception oder am Zimmer. Es ist ausreichend Zeit für die Pflege von Mensch und Maschine.
Anschließend erwartet uns ein köstliches Abendessen, bei dem die Abenteuer, Dramen und Höhepunkte des Tages in allen Facetten besprochen werden.
 

Tagesablauf:
Am nächsten Morgen treffen wir uns ab 7.30 Uhr zu einem meist sehr reichlichen Frühstücksbuffet und brechen um 9.00 Uhr zur neuen Tagestour auf. In der Früh ist die Luft frisch und der würzige Duft von frisch gemähtem Gras und trocknendem Heu steigt in unsere Nasen. Die ersten Kilometer gehen wir vorsichtig und disziplniert an. Mit jedem Kilometer steigt die Lust am Motorradfahren. Eine kleine Gruppe von deutschen Tourenfahrern, die ein etwas höheres Grundtempo fahren, überholt uns in der Ebene. Wir erreichen eine Bergstrecke. Es sind 15 Kilometer bis zur Passhöhe. Es wird "freie Fahrweise" gegeben, mit Treffpunkt beim Passwirtshaus.  

Nun gibt es kein Halten mehr. Deine 250er Puch ist von der kräftigeren Sorte und Du hast das Getriebe Variante II eingebaut, ebenso wie Dein Freund. Freude und Euphorie steigen in eure Köpfe und Gashände. Die erste Kehre kommt. Knapp davor bremsen, 2. Gang rein, aussen anfahren, im Kurvenscheitel ganz innen, die Fußspitze berührt den Asphalt, Gas aufziehen, die Maschiene reißt an, man lässt sich am Kurvenausgang zur Strassenmitte hinaustragen und schaltet bei 70 in den 3. Gang, beschleunigt auf knapp 100, der 4. Gang zahlt sich nicht aus, die nächste Kurve kommt. Wie eine Staffel von 2 Jagdfliegern nehmt ihr Rad an Rad die Kurven. Die Tourenfahren werden in der Ferne sichtbar. Ihr kommt ihnen näher und näher. Nach 5 Kilometern klebst Du am Hinterrad der R100RT. Der Fahrer wird unruhig und gibt auf der kurzen Geraden Gas. Die 10 Meter Abstand die er gewinnt, verliert er vor den nächsten Kurve, da Du später bremst. Du beobachtest das Spiel 2 Kurven lang und merkst, Deine Kurvengeschwindigkeit ist höher. Die nächste Kurve ist gut einzusehen, kein Gegenverkehr, während er bremst, lässt Du das Gas stehen und bist schon vorn. Nun weißt Du wie`s geht und holst Dir auch die beiden anderen. Dein Freund ebenso. Ihr erreicht beide die Passhöhe knapp vor den Tourenfahrern und stellt euch auf den Parkplatz.
Die BMW Treiber kommen und bestaunen eure Puch`s. "Baujahr?" fragt einer. "Wieviel PS?" der andere. Als sie die trockene Antwort "1955 , 16 PS" vernehmen, gehen sie kopfschüttelnd und "das sind vielleicht Verrückte" sagend, zu ihren 110 PS Geräten.
In der Zwischenzeit sind auch die andern raufgekommen. Mit Hallo wird ein Kaffe bestellt.
Mit Begeisterung erzählt ihr von eurem BMW-Herbrennmanövern und freut euch auf die Abfahrt.
 

Bei einer späten Mittagspause wird ein kleiner Imbiss eingenommen, du legst Dich für 20Minuten in die Wiese und döst ein wenig. Am Nachmittag fahren wir einen See entlang. Wir haben schon 140 km zurückgelegt und die Euphorie vom Vormittag weicht einer leichten Müdigkeit. Nur mehr 20km bis ins Hotel. Wir freuen uns schon auf die Rückkehr und eine erfrischende Dusche. Endlich erreichen wir die Hotelgarage. Die Maschinen werden eingeparkt, ein wenig geputzt, Benzin nachgefüllt, Öl kontrolliert, aufgetauchte kleine Mängel repariert, und für morgen vorbereitet.

Nun gehts ins sauber aufgeräumte Zimmer. Lederpanier herunter, Helm ins Eck, auf in die Dusche.
Ahhh, man fühlt sich wie beim Schifahren nach dem ausziehen der Schischuhe. Leicht locker und erfrischt zieht man frische Wäsche, ein frisches Shirt und eine leichte Hose an.
Beschwingt gehts in Gastgarten, wo einige Kollegen schon feixend beim Bier sitzen.
Auch ein Bier bestellt, erster langer Schluck, AAAHHHHH

Solltest Du Lust haben, auf diese Weise zu einem guten Bier zu kommen, klicke auf:
http://www.motorradreisen.cc/cms/content/view/24/42/
 

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RBO Tour 2010 - Vorarlberg.pdf2.9 MB