Nachruf Albin Sterbenz

Albin Sterbenz am Arbeitsplatz

Wie wir erst jetzt erfahren haben, ist Albin Sterbenz am 5. Juli 2022 verstorben.
Puch Insidern und und Freunden des Rennsports ist der Name Albin Sterbenz ein Begriff, trugen doch viele der im Straßen- und Geländesport eingesetzten Puch Maschinen seine Handschrift.
Ebenso hatte Albin Sterbenz großen Anteil an vielen Puch Zweirad Entwicklungen wie der M125, den 6-Gang Kleinmotorrädern und des weltweit ersten Katalysator Zweitakters in der Puch Supermaxi.

Ein kurzer Abriss seines Lebenswerkes:
- geboren am 3.12.1936
- 1957 Eintritt in die Puch Versuchsabteilung
- 1961 Meisterprüfung
- 1967 Entwicklung M125
- 1968 Betreuung der 125 GP Rennmaschine von Jarno Saarinen
- 1969 - 1970 Entwicklung 50ccm 6-gang Motor Jet
- 1971 - 1980 Weiterentwicklung der 6 gang Motoren 
- 1979 - 1991 Betreuung div. Racing Teams
- 1985 - 1986 Entwicklung Katalysator Maxi
- 1987 Schließung des Puch Zweiradwerkes und Kündigung
- 1987 - 2000 Anstellung bei der TU Graz Inst. f. Verbrennungskraftmaschinen
- 2000 - 2020 Konsulententätigkeit für TU Graz

Sterbenachricht

In seinem arbeitsreichen Leben hat sich Herr Sterbenz ein umfangreiches praktisches und theoretisches Wissen über Zweitaktmotoren wie kaum ein anderer angeeignet und ist 10-facher Patentinhaber und Miterfinder vieler Projekte.
Leider hat er sein umfangreiches Wissen nicht zu Papier gebracht, sondern bis zuletzt in seinem Kopf aufbewahrt.
Wer in den letzten Jahren mit ihm zu tun hatte, bemerkte seine schwindenden Kräfte. Seine schon immer leise Stimme war noch kaum vernehmbar.
Am 5 Juli dieses Jahres verstummte sie für immer.
Wir alle, die ihn gekannt haben, wollen ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.

Hermann Stöckl sen.
im Namen des RBO Teams und aller Puch Freunde

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