Schraubertipp: Kupplungskorb prüfen
Vor der Montage einer neuen Fliehkraftkupplung sind einige Punkte zu prüfen, um einen guten Einkuppelzeitpunkt und ein langes Leben der Kupplung zu gewährleisten.
Einer dieser Punkte ist die Lauffläche der Kupplungstrommel. Diese sorgt besonders oft für Ärgernisse, da zwischen der Lauffläche und den Kupplungsbelägen große Kräfte herrschen. Ist der alte Korb beschädigt, drückt der Belag nur punktuell auf den Korb. Da die Kraft nicht auf kleine Stellen der Belagoberfläche wirkt, kann der Belag geschwächt werden oder absplittern.
Daher ist folgendes zu prüfen:
Spürbare Rillen in der Lauffläche: Sobald eine Rille mit dem Fingernagel spürbar ist, muss der Korb getauscht werden. Er kann nur mit sehr großem Aufwand instandgesetzt werden. Eine Reparatur lohnt sich meist nicht.
Siehe Bild 1
Schabspuren auf der Lauffläche: Wenn die alte Kupplung bereits „Eisen auf Eisen“ gelaufen ist, entstehen raue Rillen im Korb. Er kann nur mit sehr großem Aufwand instandgesetzt werden. Eine Reparatur lohnt sich meist nicht.
Siehe Bild 2
Roststellen auf der Lauffläche: Bei langer Standzeit oder Feuchtigkeit im Getriebe kann der Belag am Korb festrosten. Wenn man dieses Problem rechtzeitig erwischt, kann man mit Schleifpapier nachbessern. Nachdem der Rost entfernt wurde, darf mit dem Fingernagel keine raue Stelle mehr spürbar sein.
Siehe Bild 3
Positivbeispiel: Ein brauchbarer Korb muss eine homogene Oberfläche haben. Es sind keinerlei Rillen oder Kerben spürbar. Die Oberfläche weist eine gleichmäßige Färbung auf und der Korb läuft rund. Nur hier ist ein Betrieb ohne übermäßigen Verschleiß gewährleistet.
Siehe Bild 4




