Das war unsere 26. RBO Trophy

Am Samstag, dem 29. August 2026, war es wieder soweit: Die 26. RBO Trophy startete. Bei anfangs noch leicht bewölktem Himmel, der sich rechtzeitig vor dem Start aufklärte und für bestes Ausfahrt-Wetter sorgte, ging es los. Schon früh am Morgen war das sonore Brummen der Doppelkolbenmotoren der Puch Motorräder und das Knattern der Mopeds zu hören.

Es ist jedes Jahr wieder schön, die Begeisterung der Teilnehmer für ihre Oldtimermotorräder und der alten Mopeds zu erleben. Die Startplätze waren im Vorfeld wieder komplett ausgebucht.

Beim beliebten Gleichmäßigkeitswettbewerb traten die Fahrzeuge wieder in acht Wertungsklassen an. Die Aufgabe: Die eigene, zuvor geschätzte Durchschnittsgeschwindigkeit möglichst exakt einzuhalten. Wer am genauesten lag, holte sich den Sieg.

Nach der Anmeldung, der Startnummernausgabe und ersten Fachgesprächen gab es ein stärkendes Frühstück. Dabei zeigte sich, dass die RBO Trophy auch ein Begegnungsort ist. Da trafen sich heuer Leute wieder, die einander nach vielen Jahren völlig überraschend über den Weg liefen. Danach begrüßte Thomas Stöckl die Fahrer offiziell, bevor im Anschluss an die Fahrerbesprechung schon die Startfahne geschwungen wurde und der erste Teilnehmer startete.

Die knapp 100 Kilometer lange Route führte vom RBO-Firmengelände durch das wunderschöne Weinviertel bis ins Kamptal. Eine abwechslungsreiche Strecke durch kleine Dörfer, idyllische Wälder und über offene Felder, die für ordentlich Fahrspaß sorgte – auch wenn sie manchem Oldtimer einiges abverlangte. Das Ziel war heuer die Rosenburg im Waldviertel.

Dort angekommen, bot der Schlossgasthof den perfekten Rahmen für eine wohlverdiente Pause: Bei einem reichhaltigen Mittagsbuffet konnten die Erlebnisse der Fahrt ausgiebig ausgetauscht werden. Frisch gestärkt ging es danach im gemütlichen Gastgarten zum Höhepunkt des Tages über – der feierlichen Siegerehrung.

 

Hier ein Überblick der Gewinner:

Sieger Gruppe 1 (Moped bis 1987)

1.       Platz                        Peter Hojak
2.       Platz                        Gerhard Weiss
3.       Platz                        Walter Eichinger

Sieger Gruppe 2 (Motorrad bis 175 ccm bis 1971):

1.       Platz                        Albert Leeb
2.       Platz                        Herbert Wimmer
3.       Platz                        Karl Ganzer

Sieger Gruppe 3 (Motorräder bis 250 ccm bis 1971)

1.       Platz                        Peter Ladstätter
2.       Platz                        Josef Sauberer
3.       Platz                        Gerald Resch

Sieger Gruppe 4 (Motorräder über 250 ccm bis 1971)

1.       Platz                        Franz König
2.       Platz                        Klaus W. Fischer
3.       Platz                        Josef Berger

Sieger Gruppe 5 (Roller über 50ccm bis 1971)

1.       Platz                        Erich Bley
2.       Platz                        Florian Zehetner
3.       Platz                        Werner Braune

Sieger Gruppe 6 ("70er & 80er" 1972 bis 1991)

1.       Platz                        Karl Vollmann
2.       Platz                        DI Johann Wiedlack
3.       Platz                        Armando Stumpfvoll

Sieger Gruppe 7 (Damen allgemein, egal welches Fahrzeug)

1.       Platz                        Gaby Nuck
2.       Platz                        Brigitte Lippeck
3.       Platz                        Sandra Pistora

Sieger Gruppe 8 (Motorräder bis 1945 "Vorkrieg")

1.       Platz                        Ing. Johann Goll
2.       Platz                        Wilhelm Franz
3.       Platz                        Anton Schneider

Die gesamten Listen findest du unter den "Downloads".

Neben den Gewinnern in den 8 Wertungsklassen gab es auch heuer wieder Sonderpreise zu vergeben.

Ein schöner Höhepunkt der Siegerehrung war der Sonderpreis für den ältesten Teilnehmer: Mit 89 Jahren nahm Karl Bauer die Strecke noch einmal auf sich – und da er sich dazu entschlossen hat, mit 90 kürzerzutreten und nicht mehr aktiv bei der Trophy mitzufahren, gab es für diesen beeindruckenden Einsatz gebührenden Applaus.

Nicht minder beeindruckend war der Sonderpreis für das originellste Gespann: Ausgezeichnet wurde ein perfekt eingespieltes Team auf Tour. Während Lothar Büscher das Gespann souverän steuerte, saß seine Hündin entspannt im Beiwagen – und die Frau meisterte die komplette Strecke parallel auf ihrem eigenen Roller.

Der dritte Sonderpreis ging schließlich an den Teilnehmer mit dem besten Start: Albert Leeb legte den schönsten Start des Tages hin, der sich am Ende voll auszahlte – denn er sicherte sich damit gleichzeitig die Bestplatzierung. Ein schöner Beweis dafür, dass sich ein gelungener Start eben lohnt.

 
Wir gratulieren allen Prämierten, danken allen Teilnehmern für diesen wunderschönen Tag und freuen uns jetzt schon auf die 27. RBO Trophy nächstes Jahr!


Fotografiert wurde unsere Trophy wieder von Lichtzeichen – Gottfried Frais!

Hier geht´s zu den Fotos: Fotogalerie

26. RBO Trophy 2026

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